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A woman with red hair, earrings, and tattoos is sitting on a gray couch, smiling and reading a magazine. She is dressed in a black top, and the background has a plain light-colored wall.
Psychotherapie Barbara Fluch - Blog

Der BLOG ist aus meinen vielen zusätzlichen Interessen und Ideen entstanden, welche ich mit Ihnen teilen möchte.

In meiner Arbeit zeigen sich mir die Menschen in ihren verschiedenen Seiten und über den BLOG haben Sie die Möglichkeit mich zusätzlich kennenzulernen.

Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 24

Hoffenlich dauert die Krise noch lange an

Schon ein mutiger Satz der in dieser Zeit hinter vorgehaltener Hand und leise ausgesprochen wurde. Darf man so eine Satz überhaupt sagen? Muss man nicht sofort negativ auf diesen Satz reagieren?

Hoffentlich hat die Krise bald ein Ende

Ein akzeptierter Satz in dieser Zeit, der direkt und laut ausgesprochen werden darf. Diesen Satz darf man sagen. Für diesen Satz gibt es keine negativen Konsequenzen. Dieser Satz ist moralisch in Ordnung.

Darf man über diese zugegeben sehr gegenpolige Seite der Krise schreiben? Ohne negative Konsequenzen? Ein heikles Thema wie ich finde. Ein Thema welches großen moralischen Bewertungen unterliegt. Jeder hat hier seine eigene Bewertung und es wirkt auch die gesellschaftliche Bewertung. Auch mir geht es so, wenn ich diese Sätze schreibe, dass sich in mir so etwas wie Sorge regt, das Thema aufzugreifen. Gibt es bei dieser Betrachtungsweise richtig und falsch? Das muss jeder für sich entscheiden.

Objektiv betrachtet sind beide Sichtweisen in Ordnung. Für viele ist die Krise eine Chance und sie bietet Raum für Neues. Für viele ist sie das jedoch auch nicht und die negativen Folgen sind schwer.

Das ist es vermutlich, was Krise wirklich ist. Sie hat zwei Extreme. Wenn diejenigen welche die Krise als wertvoll sehen und daraus gestärkt hervorgehen können, jene unterstüzten die unter den Folgen zu leiden haben, dann hat die Krise ihren Zweck erfüllt. Dann geht es nicht mehr um entweder / oder, schwarz oder weiß, sondern dann geht es ums Geinsame, um ein Miteinander und um ein verbindendes WIR. Und mit dieser Intention dahinter ist der Satz in Ordnung. Was denkt ihr darüber? In diesem Sinne - bleibt gesund und haltet Abstand!

Barbara und Silke!

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge jounal Tag 23

Tag "immer noch nicht nachgezählt aber eigentlich e wurscht" - our daily challenge journal hosted by Eva - die uns in ihrem Beitrag mitnimmt auf die Gefühlsachterbahn

Jetzt darf man langsam wieder raus. Das Leben sollte sich normalisieren. Zuerst Freude. Und dann? Frust! Keine Förderung aber Fixkosten, aber das interessiert ja keinen. Pech gehabt. D.h. diese ganze Sache wird mich im Speziellen noch Monate beschäftigen.

Ich bin immer lösungsorientiert und positiv, aber im Moment geht´s gerade nicht. Also genau jetzt gerade. Wenn ich da lese: man muss sich nur neu erfinden, wir schaffen das, kreativ sein usw. macht mich das so zornig! Ich hab mich in meinem Leben schon ganz oft neu erfunden, neue Wege gefunden. Bin immer wieder auf die Füße gekommen. Ein Teil von mir denkt: ich werde es natürlich auch dieses Mal schaffen. Aber ganz ehrlich? Es wird doch mit jedem Mal schwieriger.

Ich bin heute mit einem motivierten Gefühl an die Aufgabe herangegangen, bestehende KundInnen zu kontaktieren, um zu schauen wie die Lage ist. Und die Lage ist bescheiden. Muss man ehrlich sagen. Es kommt sicher wieder Neues, aber für mich nicht schnell genug. Eines schreibe ich mir jedenfalls für die Zukunft hinter die Ohren: nett sein und fast nix bekommen für seine Leistung, das wird es so nicht mehr geben. Wenn es mich überhaupt noch geben wird...

2 Stunden später sieht die Welt schon wieder anders aus. Was ist passiert: eine Runde mit dem Auto fahren, Lieblingsmusik hören, mir gegönnt, mal total verzweifelt zu sein bis mir selber mit mir fad wird und wissen, die Lösung ist immer in uns selbst drin. Es geht darum, Wege zu finden, wie wir an diesen inneren Kern herankommen, wenn der Jammer uns übermannt und die Welt vermeintlich über uns zusammenbricht… Vermeintlich.

Xund bleiben Silke und Barbara

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal 22

Tag: ach was weiß ich 😂

Heute bin ich aufgewacht und ich war einfach dankbar. Das war mein erster Gedanke. Mein zweiter Gedanken war für was eigentlich? Als erstes ist mir meine Familie in den Sinn gekommen. Mein Mann, meine drei Kids und meine verrückte, liebenswerte Schwiegertochter..😘

Und dann meine Freunde. Und eine meiner liebsten Freundinnen ist Silke. Silke von Barbara und Silke und die Person mit der ich das "our daily journal" schreibe. Die Silke mit der ich mir die Praxisräume in Gleisdorf teile. Sie ist mir in den 3 Jahren, und das ist noch gar nicht so lange, zu einer meiner wichtigsten Personen im Leben geworden. Und ich möchte heute Silke danke sagen.

Danke für deine Freundschaft, danke für dich als Kollegin in der Praxis . Danke für deine Kreativität, die mir mein Heim verschönert und danke dafür, dass ich immer bei dir willkommen bin. Danke, dass du meine manchmal auch verrückten Ideen mit mir mitträgst und danke, dass ich auch zu dir kommen kann, wenn es mir mal bescheiden geht.

Solche Freundschaften sind wertvoll und wichtig und deshalb ist es mir heute auch ein Bedürfnis für Freundschaften danke zu sagen 🤗 Danke auch: Anja, Dani, Peri, Rosemarie, Gitti und Gerhard, Uli und Dieter, Nicole, Manfred, Yasmin, Tina, Gerald, Thomas, Valentina, Monika, Rebekka, Sissi, Heimo, Flo, Astrid und Alex....

Und für was seit ihr dankbar?

Barbara heute ohne Silke 😉

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 21

Tag - keine Ahnung plus 1

Erstaunlich wie schnell man sich an etwas gewöhnt. An Tarek Leitner und Nadja Bernhard zum Beispiel. Ich habe mich tatsächlich einige Male dabei ertappt, wie ich auf diesen Satz am Ende der ZIB gewartet habe und ihn dann sogar leise mitgesprochen habe. "So kriegen wir das hin!"

Er fehlt mir dieser Satz. Warum weiß ich selber nicht genau, aber ich vermute ich wollte hören, dass alles wieder gut wird. Diese Zuversicht ist wichtig, auch in den Zeiten ohne Corona. Menschen werden krank. Sie gehen in der Früh aus dem Haus und kommen Abends nicht mehr heim. Beziehungen gehen auseinander, Jobs werden gekündigt und man weiß einfach nicht wie es weitergehen soll. Wenn uns selbst die Zuversicht fehlt, dann brauchen wir manchmal jemanden, der uns sagt, dass wir das wieder hinbekommen. Und ich weiß nicht wie es euch in diesen Situationen geht, aber ich brauche dann erst mal keinen detaillierten Lösungsweg dazu. Ein einfaches "es wird alles wieder gut."

Auch wenn unser Verstand weiß, dass keineswegs immer alles ein gutes Ende nimmt, so hat dieser Satz dennoch zu jederzeit seine Berechtigung. Dann, wenn ich das Leben als Ganzes annehme, als das, was mir an Positivem und Negativem täglich begegnet und mich fordert.

Ein kleiner Satz, fast eine Floskel, den wir schon so oft gehört haben, oder ihn selber schon so oft gesagt haben und der so ungeheuer wichtig ist in Zeiten, in denen wir nicht mehr aus und ein wissen. Danke Nadja Bernhard.

Stay positive, stay at home, so kriegen wir das hin!

Silke und Barbara

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 20

Bernd Ich rede mit Dingen, genauer gesagt rede ich mit Bernd. Bernd ist 20 Zentimeter groß, hat zwei Hände, zwei Füße und ein Gesicht. Meine Mitbewohnerin sieht das zwar anders, aber für mich ist es eindeutig so. Bernd wohnt noch nicht so lange bei uns aber er ist ein wirklich guter Zuhörer. Genauer gesagt handelt es sich bei Bernd um eine Zucchinipflanze, die wir in die Küche verfrachtet haben weil es draußen zu kalt für sie ist.

Spaß beiseite, natürlich ist mir klar, dass mir Bernd nie antworten wird und es sich bei diesem mittlerweile Running Gag in meiner WG um einen lustigen Versuch handelt, etwas Humor in unser Leben und die derzeitige Situation zu bringen. Am Anfang habe ich das alles für nicht so schlimm befunden- erst als ich 5 Tage früher etwas panisch aus meinem Urlaub zurück gekommen bin wurde mir der Ernst der Lage etwas bewusst.

Die verordnete Heimquarantäne von zwei Wochen machte mir keine Sorgen, bis mir klar wurde, dass ich nicht einmal raus gehen darf, um den Müll weg zu werfen. So einen Einschnitt in mein selbstbestimmtes Handeln hatte ich schon lange nicht mehr erlebt. Seit ich vor 12 Jahren von zu Hause ausgezogen bin hatte ich das Gefühl, mich immer frei bewegen zu können. Und zack- plötzlich war bzw. ist das nicht mehr möglich (auch nach der Quarantäne). Manchmal erwische ich mich bei Gedanken wie „Heute könnte ich doch in die Stadt gehen“, erst nach einigen Sekunden wird mir klar, dass das nicht geht- kein in die Stadt gehen, kein Kaffee trinken mit Freunden, kein nach Hause zur Familie fahren, kein Pub gehen am Abend. Auch merke ich, dass ich mir zunehmend Sorgen mache, beispielsweise um meine Oma. Als mir eine Freundin erzählte, dass ihre Großmutter im Krankenhaus ist und sie sie nicht besuchen darf wurde mir ganz mulmig beim Gedanken, dass dieses Szenario auch in meinem Leben vorstellbar wäre. Das Gefühl, dass das wohl am besten beschreibt ist Angst. Ebenso die Unsicherheiten zurzeit machen mir Angst, eigentlich weiß ich nicht wann ich wieder arbeiten gehe. Oder ob ich wieder arbeiten gehe.

Aber ich merke auch andere Dinge, wie beispielsweise, dass ich seit 3 Wochen jeden Tag ausschlafe. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich dass das letzte Mal über so einen langen Zeitraum gemacht habe. Ich sitze stundenlang mit meiner Mitbewohnerin beim Frühstück, rufe Menschen an, von denen ich schon lange nichts gehört habe und werde angerufen. Ich lasse mir Zeit beim Telefonieren, habe nicht das Gefühl, dass ich schnell auflegen muss weil ich ja noch dieses und jenes erledigen sollte- denn realistisch gesehen reicht es auch völlig aus, wenn ich das morgen mache. Ich sitze im Garten und genieße die Sonne, habe viele kreative Projekte nebenbei laufen. Ich habe das Gefühl, meinen Rhythmus zu leben wieder zu finden. Ich genieße es, endlich alles wieder einmal langsam und entspannt zu machen. Viel zu oft bin ich in den letzten Monaten von einem Termin zum nächsten geeilt, habe Freunde wie Termine abgehackt und auch beispielsweise Kochen als ein ToDo angesehen. Das passiert momentan nicht, ich genieße viel mehr und schaffe es sogar, jeden Tag Joga zu machen. Zudem merke ich auf diversen sozialen Plattformen einen Zusammenhalt, den ich so schon lange nicht mehr beobachtet habe. Fast täglich fällt mir der blaue Himmel auf und wie ungewohnt es ist, dass keine Flugzeuge zu sehen sind. Und wie Bernd mehr Blätter bekommt.

Was ich am meisten vermisse und mir am meisten wünsche sind ein paar Stunden mit meiner Familie und meinen Freunden. Ich würde gerade nichts lieber tun, als mit ihnen bei Kaffee oder Bier in der Sonne zu sitzen. Ohne mir Sorgen darüber zu machen, wie oft ich mir schon ins Gesicht gegriffen habe oder wen ich anstecken könnte. Ich weiß, dass der Moment kommen wird und ich freue mich schon unglaublich darauf. Denn- das ist mir in dieser Zeit wieder einmal mehr bewusst geworden- genau das ist es, worauf es im Leben ankommt. Zeit mit Menschen zu verbringen, die man liebt.

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 19

Die Menschheit hat sich also einen Virus eingefangen. Das ist sowas, wovon keiner weiß (außer Immunulogen und Virologen und Wissenschaftler), wie das wirklich funktioniert, wie es lebt (lebt das überhaupt?), was es ganz genau braucht, um überleben zu können, was wir tun können, um es daran zu hindern, dass es uns schadet. Also irgendwann werden diese Informationen zur Verfügung stehen, im Moment ist das noch nicht so.

Ich persönlich kann nicht so gut damit umgehen, wenn ich etwas nicht zu 1000% verstehe. Ich will mich ja irgendwie wappnen gegen das Ding, es bekämpfen und überhaupt – wahrscheinlich hab ich´s eh schon gehabt und überlebt, weil ich ja so ein super Immunsystem habe, haha – oder vielleicht doch nicht???? Aaaaah!

Kurz und gut: die ganze Sache macht Angst.

Ob wir uns weigern, es ernst zu nehmen (und innerlich hoffen, dass wir Recht haben), oder ob wir uns Zuhause einsperren, niemanden mehr sehen und auf die zeigen, die unbekümmert Parties feiern, egal wie wir nach außen hin reagieren, innen drin bleibt so ein Gefühl, ein flauer Magen, eine leichte Beklemmung. Manchmal fängt das Herz unvermittelt an zu rasen, manchmal schießt ein unangenehmer Gedanke durch den Kopf: was ist wenn…?

Und dann entstehen diverse Geschichten und Sagen um dieses Virus. Es ist „in Labors gezüchtet, eine biologische Waffe“, „wegen der G5 Strahlung mutiert“, „eh nicht gefährlicher als eine Grippe“. Experten melden sich zu Wort und erklären uns Zusammenhänge, die tatsächlich logisch erscheinen. Also ich als gelernter Hobby-Virologe fange dann an zu überlegen, ob irgendwas davon tatsächlich stimmen könnte…?

Nein, mach ich nicht. Ich bin ein extremer Realist und Verweigerer von allem, was im entferntesten nach unseriös oder esoterisch klingt. Immerhin hab ich tausende Thriller gelesen. Und habe selber sehr viel Fantasie, also Stories, die gut erfunden sind, haben bei mir keine Chance, solange ich nicht am besten selbst eine Kultur angelegt habe und das Ding selbst untersucht habe. Aso, das kann ich ja gar nicht. Tja, dann muss ich mich offensichtlich doch auf die seriösesten Quellen verlassen und haufenweise Statistiken lesen und meinen Hausverstand gebrauchen. Angst ist ein biologischer Reflex und von vornherein nicht verkehrt. Sie soll uns helfen, Situationen einzuschätzen und auch Situationen zu vermeiden, die wir als bedrohlich erlebt haben. Beispiel: Tiger fällt uns an – nicht so gut. Tiger sehen löst Angst aus und Weglaufen, später Stelle vermeiden, wo der Tiger uns angefallen hat. Dann gibt´s aber auch diese lähmende Angst, wo man einfach nur stehenbleibt und wartet, bis sich der Tiger entschieden hat, ob er einen zum Mittagessen nimmt oder erst zum Abendessen.

Wie kann ich es also verhindern, in dieser Situation, in der wir uns befinden, in eine Lähmung zu fallen, verursacht von Verunsicherung und Ohnmacht, der Ungewissheit darüber, wie alles weitergehen wird usw.?

Ich singe. Ich muss atmen um zu singen. Und die Konzentration geht weg von dem, was ich eh nicht ändern kann hin zu etwas, das ich sehr wohl beeinflussen kann. Das Gefühl der Machtlosigkeit legt sich.

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 18

Ich arbeite mit Menschen mit Behinderung die eine Risikogruppe in der Zeit darstellen. Die Menschen wohnen in Wohnhäusern und können aufgrund der Schließung der Tageswerkstätten nicht in ihre Arbeit gehen. Deshalb findet die Assistenz in ihrem zuhause statt. Wir stellen Angebote für einen Tagesablauf mit Beschäftigung und Freizeitangeboten, welche die Kunden/Innen nutzen können.

All diese Angebote werden unter den strengen Sicherheitsmaßnahmen der Regierung Angeboten, die strikt eingehalten werden. (Handschuhe, MN-Masken, Desinfektion) Die Maßnahme „mindesten 1m Abstand zu halten“, zu unseren Kunden/Innen ist in der direkten Assistenz nicht möglich. Diese Tatsache stellt natürlich für meide Seiten ein enormes Risiko der Infektion dar.

Unsere Kunden/Innen können derzeit an keinem öffentlichen Leben teilhaben. Aufgrund dessen, bin ich mir sehr bewusst, dass ich als Assistentin und Schlüsselarbeitskraft ein Risiko für unsere Kunden/Innen bedeute.

Ich bin ein Risiko für andere Menschen?! Für mich bedeutet dies, dass ich keinesfalls die Ursache sein möchte, dass andere Menschen krank werden. Darum halte ich mich auch im privaten Bereich strikt an die Ausgangsbeschränkungen und an die Sicherheitsmaßnahmen.

Natürlich mache ich mir viele Gedanken wie es weiter geht, wann es möglich ist wieder in den Werkstätten regulär zu arbeiten, ob ich nach jedem Dienst und nach jedem Einkauf gesund nachhause komme und ich denke viel an meine Familie und Freunde ob es ihnen gut geht.

Ich versuche täglich „Gedanken Pausen“ mir zu gönnen, indem ich Dinge und Tätigkeiten mache die mir Freude bereiten und mich von meinen Gedanken und von der Verunsicherung weg holen. Dadurch das Covid 19 stets präsent ist, fällt es mir nicht so leicht diese „Gedanken Pausen“ in die Praxis umzusetzen. Nichtsdestotrotz ist meine Motivation sehr hoch andere Menschen zu schützen um sie nicht krank zu machen.

Für meine Arbeit bedeutet dies, dass ich wie bisher alle Sicherheitsmaßnahmen auch im privaten Bereich strikt einhalte um unsere Kunden/Innen zu schützen.

Schützen wir unsere Mitmenschen!! Bleibt zuhause & bleibt gesund!! Daniela M

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 17

Tag 22 - hosted by P.

Ich habe alle Spiele gespielt, die ich einmal spielen wollte.

Die „What I will do first after quarantine list“ hängt auf der Pinwand in der Küche und wird mind. 2-mal am Tag aktualisiert.

Alle Schubladen habe ich von „Wieso um Himmels Willen habe ich das?“ Dingen, befreit.

Die Wohnung ist geputzt wie noch nie zuvor (das Putzen der Fliesenfugen mit einer Zahnbürste habe ich mir für den Fall, dass es länger dauert, aufgehoben).

Meine Kleidung hängt jetzt, erneut gewaschen, gebügelt und farblich sortiert im Kleiderschrank.

Selbstauferlegte Projekte wie das Schreiben eines Quarantäne Kochbuches langweilen mich inzwischen und die online Fitness Angebote sehe ich mir von der Couch aus an, mit einer Chips Tüte in der Hand.

Wie geht es mir an Tag 22? Unterschiedlich.

Ich bin traurig, weil ich meine sozialen Kontakte vermisse. Ich bin ängstlich, weil ich nicht weiß wie es weiter gehen wird. Ich bin genervt, weil vieles was ich geplant habe, nicht umgesetzt werden kann.

Ich bin froh, dass ich einen Balkon habe und ich mich in die Sonne setzen kann. Ich bin dankbar, dass noch alle in meinem Familien- und Freundeskreis gesund sind. Ich bin zuversichtlich, dass wird nicht immer so bleiben.

Was hilft mir in dieser Zeit?

Es hilft mir, eine Routine zu haben, wie meinen täglichen Gehirnauslüftungsspaziergang. Es hilft mir, weniger Nachrichten zu konsumieren. Es hilft mir Gespräche zu führen, also telefoniere ich täglich mit Menschen, die nicht unter „chronischer Jammeritis“ leiden. Es hilft mir aber auch Menschen zuzuhören und für sie die Kummernummer zu sein. Aber nur eine Zeit lang, um dann bewusst abzulenken und sie zum Lachen zu bringen. Es hilft mir zu vertrauen, dass die Maßnahmen von Politik und Regierung richtig sind und falls nicht, hilft es mir zu wissen, dass nicht ich das verbockt habe. Es hilft mir, mich im Augenblick so zu nehmen wie ich gerade bin.

Mehr ist im Augenblick nicht möglich.

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 16

Studentenleben in Quarantäne

Man könnte meinen, dass unser Studentenleben niemals besser war, als jetzt wo wir doch in unserer WG oder in der eigenen Mietwohnung bleiben können, anstatt zu den Pflichtlehrveranstaltungen zu gehen oder uns schuldig für versäumte Vorlesungen zu fühlen. Das dachte ich auch.

Dabei habe ich mich endlich zu einem USI Sport Kurs angemeldet, für den ich gezahlt habe, aber das wird wohl nichts. Auch das Theaterpraktikum, worauf ich mich sehr gefreut hatte, findet nicht statt und diese Kurse kann man schwer mit Fernlehre weiterführen. Jetzt wo der Nebenjob auch wegfällt, wäre das die ideale Zeit zum Netflixen. Nach 5 Staffeln Sex and the City und dem ganzen Harry Potter Marathon will ich nicht mehr auf der faulen Haut sitzen. Ich könnte doch etwas für die Uni tun. Naja, wenn die Uni auch etwas für mich täte. In meinem Studiengang haben wir erst vor kurzem eine Kompensation für die ausgefallenen Lehrveranstaltungen erhalten. Daraufhin habe ich doch lieber eine Runde am PC gezockt, statt mich über meine Vortragenden zu ärgern.

Nach 2 Wochen Selbstisolation habe ich mich gefragt, wie es meinen StudienkollegInnen geht. Wir verbringen nun viel mehr Zeit online um ein Fantasy Rollenspiel zu spielen und gemeinsam abendliche Work Out Sessions durchzuführen. Die Uni will man dann ja doch nicht ganz vergessen, sonst schiebt sich alles nur noch mehr auf. Ein bisschen Sorge ist ja da, dass sich das Studium um ein oder mehr Semester verzögern kann.

Blöderweise fällt es mir aber echt schwer mich selbst zu motivieren, dass ich mich hinsetze und lerne. Geld für die Miete gibt’s noch. Ich gebe ja jetzt weniger Geld zum Fortgehen und für Konzerte aus aber auf meinen Nebenjob freue ich mich gerade mehr als je zuvor! Ich möchte in dieser für mich voll verwirrenden Zeit nebenbei nicht vergessen, dass Produktivität nicht alles ist. Man darf ruhig mal chillen und nichts tun. Man darf auch die Zeit nutzen. Aber man sollte nicht die Kontrolle über einen der beiden Bereiche verlieren.

Studentenlogbuch Ende

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 15

our daily challenge journal hosted by...

Wir haben in den letzten Tagen und Wochen unter anderem auch immer wieder über unsere Familien geschrieben und darüber wie wir mit ihnen die Tage der Ausgangsbeschränkung erleben. Jetzt haben wir unsere Familien dazu eingeladen, ihre Gedanken diesbezüglich mit uns zu teilen. Und ich freu mich, dass die Tochter meines Partners heute den Anfang machen möchte. Sie wohnt in einer kleinen Wohnung in Graz, studiert und arbeitet nebenbei. Gestern haben wir sie nach langer Zeit wieder einmal gesehen. Mundschutz und 2 Meter Abstand, anstatt Umarmung und Bussi. Es war schön und traurig zugleich. Fühl dich umarmt und wir sehen uns morgen wieder auf FaceTime.

Tag 19: Physical distancing but no social distancing

Nun ist es über 3 Wochen her, dass die Universitäten in Graz geschlossen haben. Was sich in 3 Wochen alles tun kann. Von Schließungen aller nicht notwendigen Geschäfte und Ausgangsbeschränkungen, bis hin zur Maskenpflicht in Supermärkten. Was sich in 3 Wochen aber auch alles nicht getan hat. Keine Lösungen oder Ersatzleistungen für nicht stattfindende Vorlesungen, Kurse oder Prüfungen. Keine Antworten auf mögliche Studienverzögerungen. Keine Auskunft über die weitere Vorgehensweise. Dazu kommt immer wieder der Gedanke auf, dass die Menschen gerade schlimmere Probleme haben als „Wann kann ich meine Prüfung schreiben?“. Viele Menschen kämpfen derzeit um ihre Existenz und sind mit großen Verlusten konfrontiert. Oder schlimmer, sind womöglich infiziert und gehören zur Risikogruppe. Was aufkommt ist Angst. Angst, ob Familie oder Freunde betroffen sein könnten. Aber auch Angst bezüglich der Auswirkungen und den Folgen nach Corona. Angst wie die Zukunft aussehen wird. Nicht gerade sehr hilfreich ist die Isolation alleine in einer Einzimmerwohnung mitten in Graz. Um kein Risiko einzugehen ist es die beste Entscheidung, aber auch mit 22 Jahren wäre man in so einer Krise, gerne zu Hause in seinem sicheren Nest.

Was kann man tun in dieser Zeit voller Fragen und Unsicherheit? Hilfreich ist der tägliche Kontakt zur „Außenwelt“ und damit meine ich nicht sich eine Pressekonferenz nach der anderen reinzuziehen, sondern den Kontakt zu seiner Familie und den Freunden zu suchen. „Physical distancing but no social distancing“. Familienkonferenzen, Spieleabende und sogar Geburtstagsfeiern via FaceTime und Co zeigen, dass vieles möglich ist. Man kann diese Zeit auch als Möglichkeit und Chance betrachten. Eine Möglichkeit Neues zu probieren, achtsamer zu werden, vermeintlich Selbstverständliches wieder schätzen lernen. Jeder kann aus dieser Zeit auch etwas für sich mitnehmen. Pflegt eure sozialen Kontakte, schaut auf eure Mitmenschen, helft älteren Nachbarn, aber vor allem: "Schaut auch auf euch selbst. Nutzt die Zeit um euch mit euren Mustern und Bedürfnissen zu befassen und vielleicht gibt es sogar etwas Neues zu entdecken! Jeder Zeitpunkt damit zu beginnen ist richtig, also warum nicht auch dieser?! Nadine

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge jounal Tag 14

Tag 18 - Meine Zeit

Heute in der Früh habe ich auf meiner Facebookseite eine Beitrag gelesen, welcher mich veranlasst heute diese Zeilen zu schreiben. Eine wirklich tolle Frau schreibt in ihrem Post, dass sie durch die Krise=Chance wieder die Hauptfigur in ihrem Leben geworden ist und kein ausführendes Etwas ist. Sie hat beschrieben, wie die Krise und der wegfallende Stress ihr Leben und das ihrer Kinder in 3 Wochen verändert hat. Das hat mich veranlasst, auch auf mich und mein System mit diesem Blick hinzuschauen.

Was hat sich nun in dieser Zeit verändert? Ohne die Anforderungen des Außen, bin ich langsamer geworden. Ich verbringe meine Zeit in Langsamkeit. Ich schlafe länger ohne schlechtes Gewissen. Hier habe ich vor allem Privates wie Gartenarbeit, ein Buch lesen und Kreatives auf das Wochende verschoben, und dort kam ich dann oft nicht hinterher.

Ich lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen und denke nichts dabei. Vor der Krise schweiften meine Gedanke dabei oft ab. Jetzt kann ich genießen.

Oft hatten wir in unserem Alltag wenig Zeit uns als Familie auszutauschen, ich arbeite viel am Nachmittag und Abend und habe am Vormittag Zeit. Da war der Rest der Familie in der Schule oder in der Arbeit. Wenn ich abends nach Hause kam, war jeder schon im Abendmodus, sodass wir uns oft nur mehr über das Notwendigeste ausgetauscht haben, auch das wurde oft aufs Wochenende verschoben.

Jetzt gehe ich einmal am Tag mit meiner Tochter spazieren und lerne sie und ihre Gedanken über die Welt von einer neuen Seite kennen. Mein Sohn hat Zeit sich um seinen Körper zu kümmern ( das Unterwegs sein mit Freunden fällt ja nun weg:) und er macht regelmäßig Krafttraining in seinem Zimmer. Er zeigt mir seine Übungen und wir tauschen uns über Sport aus. Wir essen regelmäßig zusammen und pünklich um 17:30 beginnt unser Spieleabend wo wir gemeinsame Zeit verbringen und das alles in unserem Tempo.

Die Langsamkeit lässt mich ruhiger werden, achtsamer im Umgang mit mir und meinen Lieben. Ich nehme mir die Zeit im Hier und Jetzt, verschiebe nichts aufs Wochenende und wende mich in neuer Langsamkeit dem Leben zu.

Danke auch an dich liebe Bernadette für deine Post heut morgen, er hat mir sehr gut getan.

In diesem Sinne bleibt zu Hause und bleibt gesund

Barbara & Silke

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 13

Tag 17 - Es war einmal...

Eines Tages trug es sich zu, dass ein ganz kleines, für uns Menschen nicht sichtbares Lebewesen, nennen wir es den "kleinen Fiesling", beschloss sich auf in die Welt zu machen. Er nahm die Gelegenheit wahr und sprang auf einen Menschen über. Dieser bemerkte zuerst gar nicht, dass der "kleine Fiesling "bei ihm angekommen war.

Doch nach einigen Tagen fühlte sich der Mensch plötzlich unwohl. Er bekam Fieber, Husten und fühlte sich schwach. Der "kleine Fiesling"jedoch freute sich, dass er endlich auch bei Tageslicht unterwegs sein konnte. Er wusste auch, dass er sich vermehren konnte, indem er immer weiter zwischen den Menschen hin und her sprang und so verbreitete er sich immer weiter. Er endteckte viele neue Länder auf der Welt und zog von Land zu Land.

Die Menschen auf denen er sich nun eingenistet hatte, begannen sich zu fragen, weshalb es ihnen immer schlechter ging. Sie klagten über ihre Beschwerden und begaben sich zum Arzt. Der "kleine Fiesling" wurde dadurch endteckt, lachte sich aber ins Fäustchen, da er wusste, dass er durch seine Vermehrung nicht mehr so leicht zu bekämpfen war und nun schon überall auf der Welt unterwegs war. Die Menschen begannen sich zu fürchten da sie erkannten, dass er trotz seiner Winzigkeit sehr, sehr stark war.

Keine Sorge, Märchen nehmen immer ein gutes Ende. Ihr könnt also beruhigt weiter lesen.

Doch die Menschen ließen sich, trotz der Stärke des "kleinen Fieslings" nicht unterkriegen. Überall, wo er sich ausbreitete, begannen sie sich zu schützen. Sie zogen sich zurück, setzten Schutzmasken auf und nahmen dem "kleinen Fiesling" somit die Möglichkeit von einem Menschen auf den anderern zu springen. Sie wuschen sich ganz oft die Hände, und der "kleine Fiesling" wurde dadurch ganz schwach und in die Kanalisation verbannt. Von dort gab es für ihn keine Möglichkeit mehr sich zu vermehren und er verschwand im Dunkeln.

Viele Menschen auf der Welt überlegten sich, wie sie dem "kleinen Fiesling" noch seine Macht nehmen konnten, da er seine Stärke mit aller Kraft behalten wollte. Doch er hatte nicht mit der Macht der Menschen gerechnet. Diese Macht nennt sich Verantwortung und Durchhaltevermögen. Gegen diese Stärke hatte der er keine Chance. Er zog sich immer mehr zurück, wurde immer schwächer, bis er für die Welt und die Menschen in ihr keine Gefahr mehr bedeutete.

Die Menschen erkannten, dass sie es selbst mit der Eigen- und Fremdverantwortung und einer gehörigen Portion an Durchhaltevermögen schafften, die Welt vor Schlimmerem bewahren. Diese Macht nutzten sie nun jeden Tag. Ab sofort lebten die Menschen auf der Welt friedvoll und im Einklang mit ihren Mitmenschen und im Einklang mit der Natur bis an ihr Lebensende...

Aber das ist dann wohl eine andere Geschichte 😉

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 12

Tag 16 - heute wird's persönlich

Müde. Geht's euch auch so? Empfindet ihr das auch alles zwischendurch als völlig surreal und unfassbar? Nämlich im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar. Es strengt an. Mich strengt es an. Dann überlege ich was das Anstrengende daran ist und komme auch zu keiner für mich befriedigenden Antwort. Ich glaube nicht, dass es nur die fehlende Deadline ist. Es ist mittlerweile eine Mischung aus vielen Komponenten.

Die Angst ist nicht mehr das alleinig dominierende Gefühl. Ich fühle mich ausgebremst. Das ist ein gutes Wort, das beschreibt ziemlich genau das, wie es mir momentan geht. Das Leben hat mich ausgebremst. Während ich das so schreibe, fällt mir dazu das gleichnamige Buch von Wolf Haas ein. Ungefähr so surreal wie diese Geschichte fühlt sich das Leben gerade an. Eine Mischung aus "das kann nicht sein, wann ist das alles passiert und wo war ich da gerade".

Ich habe aufgehört ständig Nachrichten zu sehen oder zu hören, weil ich festgestellt habe, dass mir die Zahlen und Fakten wirklich nicht mehr gut tun. Es reicht mir, mich in der Früh kurz upzudaten. Es macht mich ärgerlich, dass ich ständig daran erinnert werde, dass man mir einfach nicht erlaubt mal eine Zeit lang nicht daran zu denken. Man. Wer ist MAN? Auf wen soll ich grantig sein? Auf das Virus? Ich hatte soviel Neues geplant, der Sommer hätte mir soviel gefühltes "Leben" bringen sollen. Und jetzt ist da diese Unsicherheit. MAN hat mir meine Sicherheit genommen. Und so sehr ich auch versuche es zu drehen und zu wenden, da ist lediglich ein Virus dem ich das alles umhängen kann. Völlig klar, dass es mir keine Erleichterung bringen wird, denn er wird trotzdem da bleiben. Er wird nicht weggehen. Mein Grant will, dass ich ihn zulasse. Und als ich endlich damit aufhöre ihn zu ignorieren und ihm seinen Raum lasse, stelle ich fest, dass mein Grant unheimlich viel Energie für mich übrig lässt. Energie, die meine situstionsbezogene Müdigkeit ganz gut in Schach zu halten vermag. Es ist nämlich völlig ok auch mal grantig zu sein, genauso wie es ok ist, zu Lachen oder zu Weinen. Das sind eure Gefühle. Fangt nicht an sie zu ignorieren, sie arbeiten für euch, nicht gegen euch, indem sie euch helfen mit der veränderten Situation umzugehen.

Schaut auf euch und bleibt zu Hause - Silke und Barbara

Anmerkung: Grantig sein zu dürfen bedeutet nicht seine Wut in Handgreiflichkeiten anderen gegenüber auszudrücken. Sollte das aber für euch ein Thema sein mit dem ihr gerade schwer umgehen könnt, dann meldet euch bitte bei uns

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal Tag 11

Tag 15

Zur Zeit machen wir keine Therapien in der Praxis, sondern so wie viele bieten wir Psychohterapie über Telefon und über Video an. Dies ist auch für uns eine Umstellung, da Psychotherapie ja vom direkten Kontakt mit den Menschen lebt. Mimik und Gestik sind ein wichtiger Anteil im Prozess. Auch die Körperhaltung und die nonverbale Kontaktaufnahme sind wesentlich. Das "Gesagte" und das Nonverbale sind von gleicher Bedeutung, zumindest für uns Therapeutinnen.

In dieser Krisenzeit, wo es darum geht soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken, bedeutet diese Veränderung des Settings für uns, dass wir uns umstellen müssen, da wir zB beim Telefonieren "nur" die Stimme hören. Auch bei der Therapie per Video ist der Kontakt zwar von "Angesicht zu Angesicht" und es steht ein mehr an Kommunikationsmöglichkeit zu Verfügung, aber auch hier bemerken wir, dass es einen Unterschied zu einem Arbeiten in der Praxis gibt.

Der Vorteil dieser Umstellung ist, dass wir Menschen weiterhin in ihrem Prozess begleiten können. Einige unserer KientInnen nutzen diese neuen Kommunikationswege für sich und sind froh, dass es zu keiner Unterberechung kommt bzw. auch aktuelle Themen über diesen Weg bearbeitet werden können. Ein weiterer Vorteil ist mitunter auch, dass wir sensibler werden was die Zwischentöne anbelangt. Also das, was nicht gesagt wird viel besser hören können, weil uns nichts ablenken kann, wenn uns der Blick in eure Gesichter verborgen bleibt ;-)

Sich auf "Neues" einzustellen ist oft eine Herausforderung. Bewährtes gibt Sicherheit und vor allem jetzt in unserer Krisenrealtiät ist Sicherheit ein wichtiger Anker. Neues bringt Unsicherheit da man nicht weiß, was auf einen zukommt. Und trotzdem entstehen aus dieser Unsicherheit zur Zeit wunderbare Ideen und viele betreten Neuland. Die Nachbarschaftshilfe ist entstanden, viele Händler stellten nun ihr Sortiment auf Onlinebestellungen um. BH`s werden zu Mundschutz umgenäht ;) und viele weitere kreative Ideen werden zur Zeit umgesetzt. Daraus ist auch das "our daily challenge journal" entstanden. Wir setzen uns täglich mit uns und unserern Gedanken zur jetztigen Herausforderung auseinander und zeigen euch wie wir damit umgehen. Wir lassen weiter unserer gemeinsamen Kreativität freien Lauf und hoffen, dass noch neue Ideen entstehen werden, welche wir auch im Alltag nach der Krise gut für uns und unsere KlientInnen nutzen können.

In diesem Sinne seit kreativ, denkt neu, bleibt gesund und bleibt zu Hause!

Barbara & Silke

PS: Sollten Krisensitustionen ein persönliches Gespräch notwendig machen, bitte meldet euch bei und, damit wir das individuell mit euch abklären können

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Barbara Fluch Barbara Fluch

our daily challenge journal 10

Tag 14

Hallo meine Lieben! Wir haben Sonntag, Tag 14 der Ausgangsbeschränkung und wir schulden euch noch den sinnlichen Skillstyp.

Nehmt einen Gegenstand aus eurer unmittelbaren Umgebung her und beschreibt ihn so genau als möglich. Welche Form, Farbe oder Größe hat er? Aus welchem Material ist er gemacht und wie schaut seine Oberflächenstruktur aus? Versucht euch auf Details zu fokussieren. Manchmal werdet ihr vielleicht sogar überrascht sein und etwas entdecken, was euch bislang noch nicht aufgefallen ist. Wenn ihr in einer Beziehung lebt, könnt ihr natürlich auch den Partner oder die Partnerin dafür hernehmen. Allerdings würden wir davon abraten, wenn er oder sie gerade den Grund für diese Übung darstellt ;-)

Eine weitere Möglichkeit ist das bewusste Hören. Versucht euch auf das zu konzentrieren was ihr gerade jetzt in dem Moment hört. Diese beiden Varianten sind sehr effektiv, weil es im Normalfall immer etwas zu sehen und zu hören gibt.

Das selbe gilt auch für die anderen Sinne, den Tastsinn, oder den Geruchs- und Geschmacksinn. Diese Übungen sind ins Alltagsleben gut integrierbar und man kann sie überall einsetzten.Vor allem die sinnlichen Übungen dienen auch dazu von einer Anspannung in eine Entspannung zu kommen, da keine inneren Bilder beschrieben werden sondern konkrete Wahrnehmungen im "Hier und Jetzt". Wir wünschen euch auf jeden Fall, dass ihr eure Skills finden möget und diese für euch gut einsetzten könnt.

In diesem Sinne bleibt gesund und bleibt zu Hause

Silke & Barbara

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