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A woman with red hair, earrings, and tattoos is sitting on a gray couch, smiling and reading a magazine. She is dressed in a black top, and the background has a plain light-colored wall.
Psychotherapie Barbara Fluch - Blog

Der BLOG ist aus meinen vielen zusätzlichen Interessen und Ideen entstanden, welche ich mit Ihnen teilen möchte.

In meiner Arbeit zeigen sich mir die Menschen in ihren verschiedenen Seiten und über den BLOG haben Sie die Möglichkeit mich zusätzlich kennenzulernen.

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G wie Glück

Wann bist du glücklich? Die Frage habe ich mir heute einmal selbst gestellt und jetzt stelle ich sie euch. Oder ist glücklich sein fast schon zu viel des Guten? Gibt es Glück und glücklich sein überhaupt? Wenn man die unterschiedlichsten Menschen fragt, was sie glücklich macht, berichten viele von äußeren Umständen: ein toller Job, ein schöner Urlaub, die große Liebe…. All diese Dinge können glücklich machen, wenn man sie hat, aber eine Voraussetzung für Glück sind sie nicht, und das ist gut so. Glücklich sein ist oft eine Sache der kleinen Dinge. Viele kleine glückliche Momente machen in der Summe ein großes Glück aus. Und für diese kleinen Momente kannst jeder sorgen, egal, wie die Umstände in deinem Leben gerade sind. Hier ein paar Tipps und Anregungen für kleine Momente, die „glücklich“ machen können: tue Dinge die du liebst verbringe Zeit mit Menschen die dir wichtig sind gehe raus in die Natur schreibe Glücksmomente auf mache Sport sorge für guten Schlaf schau auf das, was du hast
……… Was macht euch glücklich?

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F wie Freude

F wie ... Freude. F wie ... Fragen über Fragen. Oder doch F wie Freiheit? Wie geht's euch mit der Freude? Wie spürt ihr sie? Wie lange hält sie an? Und vor allem worüber freut ihr euch? Was ist Freude überhaupt? Ist es ein Gefühl? Dürft ihr euch auch freuen, wenn ihr gar nichts dafür getan habt, oder habt ihr es euch dann nicht verdient? Was hat euch zuletzt so richtig Freude bereitet? Wie zeigt ihr, dass ihr euch freut? Habt ihr vielleicht sogar Angst euch über etwas zu freuen, weil dann mit Sicherheit der nächste Dämpfer schon um die Ecke lauert? Bereitet ihr anderen gerne Freude? Wenn ja - womit? Könnt ihr euch auch selber eine Freude machen? Ihr könnt über die Fragen nachdenken müsst es aber nicht. F steht nämlich nicht nur für Fragen und Freude, sondern auch für F wie Freiheit - selbst zu entscheiden

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E wie...

E wie ganz viel Wörter, welche ich in der Arbeit mit "E" benutze. Viel Spaß beim lesen, ihr findet sie im Bild und es gibt noch vieeel, vieeel mehr.

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D wie D

D wie...

DENKEN - kann anstrengend und belastend sein, wenn es sich nicht mehr abstellen lässt, das Denken. Wenn die Gedanken immer weiter im Kopf kreisen, der Geist keine Ruhe findet und die Gedanken immer negativer werden, wenn man vor lauter Denken keinen Schlaf mehr findet, dann handelt es sich vielleicht um eine

DEPRESSION - oder um eine vorübergehende depressive Episode. Und viele meiner KlientInnen machen sich dann

DRUCK - weil sie glauben immer funktionieren zu müssen. Sie glauben, dass das von ihnen erwartet wird. Aber man muss nicht immer

DURCHHALTEN - und stark sein, man darf sich auch mal fallen lassen, um Hilfe bitten und angebotene Unterstützung annehmen. Unsere Leistungsfähigkeit hat Grenzen. Wenn wir diese Grenzen ständig missachten, uns immer weiter (über-)fordern, dann wird uns das irgendwann krank machen.

DARUM - ist es wichtig, dass wir immer wieder Pausen einlegen. Auch wenn wir uns dazu zwingen müssen.

DENN - sich Erholung zu gönnen, kann für manche Menschen richtig harte Arbeit sein.

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Chillen hat bei uns zwei Bedeutungen😂

Im Kontext wenn die Kids es sagen, hat es folgende Bedeutung:

" Mama, jetzt chill Mal"

hier meinen sie, ich sollte mich wieder abregen, obwohl ich wirklich, wirklich echt die Ruhe in Person bin🤭

Im Kontext wenn wir Erwachsene es sagen, hat es diese Bedeutung:

"Komm lass uns in die Therme fahren und uns dort erholen und entspannen, und zwar ohne Kids"

Hier meinen wir, wir brauchen auch mal wieder "Jugendfeie Zone "😉 . Schau ma mal, wie die Begrüßung dann wieder zu Hause ist.

Also chillt mal euer Leben und habt's es fein.

Barbara

PS: und was hat das jetzt mit meiner Arbeit zu tun? Naja, es braucht in meinem Job auch chillout Zeiten, damit ich wieder gut präsent sein kann in meinem Job

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B wie.....ein Gastbeitrag von Silke Grabenberger, Kollegin, Freundin und Seelentrösterin!

Danke liebe Silke Grabenberger für den Beitrag zum Buchstaben B😂. "A echte Ex Wienerin geht nicht unter"

Schönen guten Morgen oder wie ich als Ex Wienerin auch sagen könnte Bussi Bussi. Ich habe lange überlegt was mir zu B einfällt und über Bitte bin ich nicht hinausgekommen. Nicht das Bitte schlecht wäre ganz im Gegenteil, aber ich bin gedanklich nicht über das Antwort-Danke beim Fussball hinausgekommen. Und während ich so vor mich hindachte in meinem Bett und eigentlich vor hatte noch a bissi in meinem Bett zu büseln, wurde es laut. Denn bei den Nachbarn gabs in aller Früh schon einen riesen Bahöö, weil der Müllwagen deren Auto buseriert hat. Jetzt haben die natürlich einen riesen Ballawatsch beinander. Was mir aber eigentlich blunzn ist, weil es mich ja nicht betrifft. Aber büseln konnte ich nicht mehr, also bin ich blöderweise blosshapat durch das nasse Gras gelaufen und prompt auf eine Nacktschnecke getreten. Ich hab gedacht, dass ich gleich a Bankerl reissen muss, weil ich das so ekelig finde. In jedem Fall war ich baff. Ich hab die Schnecke dann mit einem Bartwisch und einer Schaufel ausm Garten entfernt, damit man keine Brezn reisst wenn man draufsteigt. Und jetzt steh ich da mit einem Braunen in der Hand und brodel eigentlich nur herum. Vielleicht fahr ich gleich einkaufen - morgen ist Feiertag da hat kein Geschäft geöffnet. Gott sei Dank denk ich dieses mal daran. Ich bin was das angeht nicht gerade ein Blitzgneisser. Ich könnte Buchtln machen. Auf jeden Fall brauch ich einen Bummerlsalat, weil wenn das Wetter hält könnten wir am Sonntag Burenhäudl grillen. Wie auch immer, ich geh erst mal brausn. Weil bis Sonntag isses ja e noch a braader Weg. Und vielleicht fällt mir da ja auch noch ein Wort mit B ein 😉 In diesem Sinne Baba und foits net - eure Silke.

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A wie Arbeit als Psychotherapeutin!

Ich liebe meine Arbeit als Psychotherapeutin. Dieser Satz klingt fast wie aus einem Buch über: "Was du für Ziele im Leben erreicht haben sollst" Und er stimmt. Als Psychotherapeutin begegne ich so vielen Menschen, die mutig sind und sich mit sich selbst auseinander setzten wollen. Und ich darf daran teilhaben. Ich liebe es in meiner Arbeit meine Kompetenz zur Verfügung zu stellen, die Verantwortung für den Prozess zu teilen, den unterschiedlichen Seiten der Menschen im Vertrauen zu begegnen, Gefühle im Prozess zu erleben und auch den Humor als Werkzeug zu haben. Für mich ist deshalb Arbeit ein wertvoller Teil meines Lebens, der natürlich auch meine Existenz sichert und mir viel Freude bereitet. Meine Arbeit zu lieben, nicht immer aber sehr oft 😉, ist laut "Buch" ein Volltreffer und mir ist es bewusst, dass ich dieses Privileg habe.

Was bedeutet Arbeit für euch?

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Blickwinkel verändern!

Gestern dachte ich mir bei einer Situation, dass ich diese aus einer total objektiven Sichtweise gesehen habe. Aber mal ehrlich: Objektivität ist nicht gerade eine menschliche Stärke und so musste ich auch erkennen, dass ich eigentlich nur fest auf meinem Standpunkt war und die Situation halt doch aus „meinen zwei Augen“ wahrgenommen habe. Mein Blickwinkel ist schon wichtig, kann mich aber auch einschränken. Heute habe ich die Situation dann aus einer gewissen Distanz wahrnehmen können. Ich habe mir selbst die Frage gestellt:“ Was würde meine beste Freundin sagen, wenn sie mich gestern beobachtet hätte?“ Ich habe erkannt, dass mein gestriger Blickwinkel nur meine Meinung war, dadurch aber noch lange nicht automatisch eine unumstößliche Wahrheit. Und was hat es mir nun gebracht? Tja, ein: „Schön, dass du das auch von dieser Seite sehen kannst!“ von meinem Gegenüber. Also ganz schön viel! Deshalb öfter mal den Blickwinkel ändern! Barbara

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Heute geht es um Denken!

Hallo und guten Morgen! Heute geht's ums Denken.

Die Art und Weise wie wir denken beeinflusst unser seelisches Wohlbefinden. Wer kennt es nicht das Glas das halb voll bzw halb leer ist. Aber negatives Denken muss nicht unbedingt nur negativ sein. Wenn es sich im Rahmen hält ist es sogar wichtig damit wir Gefahren erkennen und entsprechend handeln können. Evolutionstechnisch gesehen war es sogar überlebenswichtig für uns Menschen.

Im Alltag aber kann ständiges kritisches Gedankenkreisen sehr belastend sein. Oftmals macht es uns handlungsunfähig. Wir fühlen uns wie gelähmt. Positiv Denken meint nicht, dass wir negative Gedanken oder Gefühle verdrängen sollen. Und es wird auch nicht gelingen die negative Gedankenspirale damit ganz zu stoppen, aber wir können sie verlangsamen und die Anzahl der Gedanken reduzieren.

Bewusstes positives Denken als Gegenpol hilft uns unser seelisches Gleichgewicht zu behalten und handlungsunfähig zu bleiben.

Die grosse Frage ist - wie geht's? Ein Beispiel wäre, sich zu überlegen welche Momente es in eurem Leben gegeben hat, die ihr absolut positiv in Erinnerung habt. Diese Momente bewusst immer wieder durchdenken. Oder jedem negativen Gedanken ganz bewusst einen positiven entgegensetzen. Fragt euch was ihr selbst aus dieser negativen Situation Positives für die Zukunft mitnehmen könnt. Zwingt euch Sätze vorzeitig zu beenden - "Heute war ein guter Tag, aber..." Für jeden "aber" Satz wandert 1€ in ein Glas. Führt euch euer negatives Denken somit ganz bewusst vor Augen.

Zum Abschluss sei festzuhalten, dass man positives Denken lernen kann, aber erst die Übung den Meister macht.

In diesem Sinne - "Heute wird ein guter Tag" PUNKT.

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Einfach zum Nachdenken!

Einfach zum Nachdenken... gefunden in: Der Geschichtenerzähler

DAS GEHEIMNIS DES GLÜCKS

Einmal kam jemand zu Nasrudin und stellte ihm folgende Frage: “Was ist das Geheimnis des Glücks?”

Nasrudin überlegte eine Weile und antwortete dann: “Das Geheimnis des Glücks ist ein gutes Urteilsvermögen.”

“Aha" sagte der Mann. “Und wie bekomme ich ein gutes Urteilsvermögen?”

Darauf Nasrudin: “Durch Erfahrung.”

“Ja”, erwiderte der Mann “aber wie erlange ich Erfahrung?”

“Durch ein schlechtes Urteilsvermögen” war Nasrudins Antwort.

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Werte und was diese für uns bedeuten!

Wertvorstellungen begleiten uns unser ganzes Leben lang. Meist prägen uns diesbezüglich unsere Eltern und unser soziales Umfeld in dem wir aufwachsen. Meist hinterfragen wir unsere Wertvorstellungen auch nicht. Warum sollten wir auch? Unsere Eltern hätten ja keinen Grund uns etwas falsches beizubringen. Und dennoch passiert es immer wieder, dass unsere Wertvorstellungen mit der Realität unseres Lebens kollidieren, und uns so aus der Bahn werfen.

Wie kann das sein und was sind Werte eigentlich?

Wertvorstellungen sind Eigenschaften, die als erstrebenswert und als moralisch gut bewertet werden. Aus diesen Wertvorstellungen entstehen mit der Zeit Denkmuster und in Folge daraus Handlungsmuster. Es sind also quasi Wegweiser, die uns helfen uns im Leben zurechtzufinden, zu orientieren und unseren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Wertvorstellungen sind veränderbar. Wenn es uns beispielsweise mit knackigen 30 wichtig ist viel Geld zu verdienen und Karriere zu machen, dann bedeutet das nicht, dass das für immer so bleiben muss. Mit nicht mehr ganz so knackigen 60 Jahren verliert diese Wertvorstellungen möglicherweise an Bedeutung und macht Platz für andere Prioritäten.

In der nächsten Zeit werden wir uns mit Werten auseinandersetzen indem wir aus einem Stapel Karten Begriffe ziehen und unsere Assoziationen dazu mit euch teilen. Euch laden wir natürlich dazu ein mitzumachen. Aber jetzt ist erst mal Wochenende 🙃- habt ein schönes!

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Auch mal etwas Humor!

Zum Abschluss desThemas, „was Therapeut*innen sagen und was es wirklich bedeutet“ möchte ich dem Thema noch einmal mit Humor begegnen. Der Witz ist zwar schon alt, aber ich finde ihn noch immer gut! Ein Passant fragt: „wo geht es denn hier zum Bahnhof?“ Es antworten ihm ein: Gesprächspsychotherapeut: „Sie wissen nicht, wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend“ Psychoanalytiker: „Sie meinen diese dunkle Höhl, wo immer was Langes rein und raus fährt?“ Tiefenpsychologe: „Sie wollen verreisen?“ Verhaltenstherapeut.“ Heben Sie zuerst den rechten Fuß und schieben Sie ihn vor. Setzten Sie ihn auf. Sehr gut. Super!“ Gestalttherapeut: „Du, lass es voll zu, dass du zum Bahnhof willst.“ Familientherapeut: „Was glauben Sie, denkt Ihrer Schwester, was Ihre Eltern wenn die hören, dass Sie zum Bahnhof wollen?“ Psychodramatherapeut: „Zum Bahnhof. Fein. Dass spielen wir mal durch. Geben Sie mit Ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann…….“ Hypnotherapeut: „Schließe Sie die Augen. Entspannen Sie sich. Fragen Sie ihr Unterbewusstsein, ob es Ihnen bei der Suche behilflich sein will.“ In diesem Sinne wünscheich euch, dass ihr es auch heute wieder schafft, nicht Alles zu ernst zu nehmen und auch mal laut zu lachen. Barbara

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Ein Gastbeitrag von Silke Grabenberger, Kollegin, Freundin und Seelentrösterin!

Facebook fragt mich gerade was ich mache. Ich denke nach. Was sollte ich auch sonst machen an einem Sonntag kurz nach 6 Uhr morgens 🙄. Worüber ich nachdenke? Über das, was ich als Psychotherapeutin schon alles erlebt habe, und darüber wie professionell ich damit umgegangen bin, oder auch nicht. Ich weiss, dass das nicht wirklich in unsere Reihe "Sätze, die TherapeutInnen so von sich geben" passt, aber ich möchte euch trotzdem gerne an diesen Überlegungen teilhaben lassen.

Ich habe gestern Abend eine Nachricht von einer ehemaligen Klientin bekommen. Als ich sie vor vielen Jahren kennengelernt habe ging es ihr alles andere als gut. Ihre Lebensumstände waren schwierig und sie hatte sich schon fast selbst aufgegeben. Gestern schreibt sie mir wie schon erwähnt eine Nachricht. Eine Nachricht die absolut positiv und lebensfroh klingt, und ich freue mich, dass sie mich auch an dieser Seite ihres Lebens teilhaben lässt.

Ich erinnere mich auch an eine sehr spannende Paartherapie in Wien, die mit einem Heiratsantrag während der Terminvereinbarung für die nächste Stunde endete. Für alle die sich jetzt fragen, ob die beiden wirklich geheiratet haben - ja haben sie und mittlerweile sind die beiden schon zu Dritt. Apropos Nachwuchs - ich durfte vor gar nicht allzulanger Zeit gemeinsam mit einer Klientin auf das Ergebnis ihres Schwangerschaftestes warten und so an diesem entscheidenden Moment ihres Lebens teilhaben. Es gibt aber oftmals auch sehr traurige Therapiemomente, wenn beispielsweise der geliebte Partner verstirbt, und man selbst als Therapeutin sprachlos ist.

Das alles sind sehr persönliche und intime Momente, an denen wir als TherapeutInnen oft teilhaben dürfen. Jeder einzelne zeugt davon, dass es gelungen ist eine, und jetzt bin ich doch wieder bei den Therapiesätzen gelandet, "tragfähige" Arbeitsbeziehung aufzubauen. Für mich ist das eine Beziehung, die sich ihren Platz sucht zwischen ausreichender Nähe und nötiger Distanz. In manchen Momenten ist das eine Gratwanderung. Aber ich möchte keinen einzigen dieser Momente missen. LG Silke

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Spüren Sie einmal in sich hinein, was nehmen Sie da war?

„Spüren sie einmal in sich hinein, was nehmen sie da gerade für ein Gefühl war? „ Sigi Freud lässt grüßen 😉. Als ich die Frage das erste Mal gehört habe, musste ich fast ein bisschen schmunzeln, weil sie fast schon klischeehaft für Psychotherapie steht.

Und genauso wie vor rund 90 Jahren schon, ist sie eine immens wichtige Frage in jedem therapeutischen Prozess. In einer Gesellschaft die immer mehr „online“ statt „offline“ ist sie vielleicht aktueller denn je.

Weshalb? Weil viele Menschen verlernt haben, sowohl ihre Gefühle zu benennen, sie zuzulassen und sie für sich zu nutzen. Wie geht es dir? Auf diese Frage wird oft mit „danke gut“ oder „leider schlecht“ geantwortet. Oft hat man keine Namen für die Emotionen in einem selbst aber Bewertungen sind ganz schnell da. Wut, Trauer, Angst, Scham sind schlecht. Freude, Liebe ist gut. Durch die Bewertung von einem selbst oder auch von außen wie z. B Männer weinen nicht sonst sind sie schwach, ist der Zugang zu Gefühlen nicht immer einfach. Doch etwas zu fühlen heißt nicht danach zu handeln.

Gefühle sind Überbringer von Botschaften. Und wenn ich diese nicht wahrnehme, bringt das oft ganz schöne Schwierigkeiten mit sich. Klassisch entstehen dann viele Konflikte in Beziehungen.

Was sind das nun für Botschaften? Um diese zu erkennen sind oft einige Schritte davor noch notwendig.

• Ich muss sie einmal wahrnehmen und das ist oft schon herausfordernd. • Die Gefühle annehmen und sie nicht bewerten. Jedes Gefühl hat seinen Sinn. Gefühle nehmen oft an Intensität ab, wenn ich diese akzeptieren kann und dann ist auch wieder denken möglich. Denn wenn ich gerade voll Ärger auf mein Gegenüber bin, fällt denken und damit der nächste Schritt um die Botschaft zu entschlüsseln schwer. • Was will mir das Gefühle sagen? z.b.: wenn ich mich schuldig fühle? Kann sein, dass ich jemanden verletzt habe, dann kann ich erkennen, dass eine Entschuldigung angebracht wäre. Wenn ich mich ärgere, dass vielleicht jemand meine Grenzen verletzt hat. Dann kann ich die Energie des Ärgers nutzen und mein Bedürfnis nach Wahrung meiner Grenzen zu benennen. "Ich möchte nicht, dass du mir sagst was ich zu tun habe, sondern ich kann selbst entscheiden ob ich…. Wenn ich traurig bin, kann sein, dass ich eigentlich Nähe und Zuwendung möchte. Dann kann ich das benennen und mich um dieses Bedürfnis kümmern.

Und dann geht das Gefühl wieder, da die Botschaft erkannt wurde und das Bedürfnis erfüllt wurde. Deshalb diese klassische Frage. Weil sie super wichtig ist. 😉

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Bei sich bleiben und die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen!? Was heißt den das?

Der nächste Klassiker unter den TherapeutInnensagern: "Bei sich bleiben und die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen" - 1000x gehört, aber was zum Kuckuck bedeutet "bei sich bleiben" und wie soll man "die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen", wenn man oftmals über viele Jahre hinweg die eigenen Bedürfnisse den Bedürfnissen der anderen untergeordnet hat!?

"Bei sich bleiben" bedeutet einfach gut zu sich selber sein, Ich habe diesem Teil den letzten Beitrag gewidmet. Selbstliebe. Ich möchte heute näher auf den Teil mit den "eigenen Bedürfnissen" eingehen und euch meine Übersetzung dieses Satzes zur Verfügung stellen. Für mich bedeutet er "spüren was man gerade dringend für sich selbst braucht." Und genau da wird es schwierig, denn im Normalfall beschäftigen wir uns erst mal damit alle anderen zufriedenzustellen. Wir machen das so routiniert, dass man fast sagen könnte wir schalten uns auf Autopilot. Aber wenn wir ständig wie ferngesteuert durch das Leben rasen, dann vergessen wir mit der Zeit, wie es funktioniert selber zu fahren.

Jeder der schon mal ein Auto mit Automatikgetriebe gefahren hat und dann wieder auf eines mit Gangschaltung umsteigen muss, weiß wovon ich rede. Man steht bei der Kreuzung und das Auto säuft ab, weil ich vergessen habe zu Kuppeln. Ungefähr so ist es auch mit unseren Bedürfnissen. Wir vergessen einfach, dass wir welche haben.

Eine gute Möglichkeit raus zu finden welche Bedürfnisse ich habe ist das Ausschlussprinzip. Meist ist es einfacher zu erkennen, was wir nicht wollen. Unser Körper sagt uns auf die eine oder andere Art, wie zum Beispiel über Körperspannung oder über einen flauen Magen, ob wir uns gerade wohlfühlen oder nicht. Wenn wir beginnen ihm zuzuhören, dann bringt uns das unseren Bedürfnissen wieder ein Stück näher.

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