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Psychotherapie Barbara Fluch - Blog

Der BLOG ist aus meinen vielen zusätzlichen Interessen und Ideen entstanden, welche ich mit Ihnen teilen möchte.

In meiner Arbeit zeigen sich mir die Menschen in ihren verschiedenen Seiten und über den BLOG haben Sie die Möglichkeit mich zusätzlich kennenzulernen.

Barbara Fluch Barbara Fluch

Die Anderen sind schuld! Oder doch nicht! Ein Hoffnungsschimmer

Und doch ist es für viele Menschen "einfacher" die Fehler beim Anderen zu suchen. Ich distanziere mich zur Zeit vor allem von Corona News, da ich es unerträglich finde, wie Menschen und auch die Politik zur Zeit diese Fehlersuche beim Anderen praktizieren. Und doch habe ich heute beim überblättern der Zeitung gesehen, dass eine deutsche Politikerin sich hingestellt hat und gesagt hat, es sei ihr Fehler und sie trage die Verantwortung. Hut ab Frau Merkel, es hat gut getan das zu lesen. Es tut gut, wenn Menschen für ihre Fehler geradestehen und es gibt mir Hoffnung, dass aus den Fehlern gelernt wird. Und Deutschland ist uns oft nur ein paar Monate vorraus 😉 Habt's es fein 🤗

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Kleine Schritte zum Ziel

Auch kleine Schritte führen zum Ziel. Wie oft habe ich diesen Satz von unterschiedlichsten Seiten schon gehört. Früher habe ich nicht so viel über diesen Satz nachgedacht, sondern bin oft in großen, schnellen Schritten weitergehastet und oft auch auf die „Schnauze“ gefallen oder erst gar nicht angekommen. Auch letzten Sommer dachte ich noch in Bezug auf Corona, wir kommen unserem Ziel, der „Normalität“ wie sie davor geherrscht hat, wieder rasch und in großen Schritten näher. Denkste😉 Die Realität bremst mich und andere ziemlich aus. Und auch wenn es mich manchmal richtig ärgert, dass es nicht schneller, effizienter und strukturierter geht mit den Impfungen, hilft es nix.
Jetzt ist mein Vertrauen in die Welt, in die Mitmenschen und mich besonders herausgefordert. Langsam und in kleinen Schritten geht es Richtung Normalität. Besser so, als wir würden noch immer am Anfang der Leiter stehen und überlegen wie wir den ersten Schritt erreichen. Also: auch kleine Schritte führen zum Ziel, bestimmt! Vertraut darauf und in der Zwischenzeit lasst es euch gut gehen und bleibt gesund. Barbara

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Müde, ein Gastbeitrag von Silke Grabenberger

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin müde. Und damit meine ich nicht "zu wenig geschlafen müde". Ich bin, nur so als Beispiel, Trump müde. "Sie haben uns den Wahlsieg gestohlen." Und sie Herr Trump haben mit ihrer Frau zusammen zwei Corona Impfdosen gestohlen. Aber keine Angst damit befinden sie sich in guter Gesellschaft mit einem oberösterreichischen Bürgermeister. Ich merke, wie müde ich bin, wenn ich höre, dass man bei der Hygiene Austria knietief in chinesischen FFP2 Masken watet. Oder, wenn an der Supermarktkasse eine Dame darum bittet den Abstand zu ihr einzuhalten und die Person hinter ihr noch einen Schritt auf sie zumacht und ihr dann ein freundliches" Wennst lang deppat wirst, gib i mei Maskn runter und huast di kräftig an" an den Kopf knallt. Es macht mich müde über Corona Impfreisen zu lesen. Das macht mich so müde, dass ich mich nicht einmal mehr frage, wer sowas macht. Was das für Menschen sind, die damit Geld verdienen, oder dafür Geld ausgeben. Die Antwort liegt e auf der Hand. Es sind diejenigen welchen, die ihr Geld mit Umetikettieren von FFP2 Masken verdienen. Nachrichten und Pressekonferenzen lösen in der Zwischenzeit komatöse Zustände bei mir aus. Nicht weil ich Corona verleugne und Coronagegnerin bin, sondern weil ich beginne den Glauben an das Menschliche zu verlieren. Ich mag das Land in dem wir leben. Ich mag, dass es jedes Jahr einen neuen Spendenrekord bei Licht ins Dunkel gibt. Ich mag, dass es die Aktion Nachbar in Not gibt. Ich mag das Menschliche in diesem Land. Solange es noch Menschen gibt, die sich im Supermarkt nicht schweigend umdrehen, sondern die Dame mit der Abstandsbitte verteidigen ist eigentlich noch alles gut. Es gibt immer zwei Seiten. Das Positive und das Negative. Wir entscheiden selber welche Seite wir sehen wollen. Und noch was! Nur weil wir die andere Seite gerade nicht sehen, muss das nicht bedeuten, dass sie nicht trotzdem da ist. Danke liebe Silke und anbei der Link zu ihrer Webside:

https://www.grabenberger.com/

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Erlaubnisse

Was erlaube ich mir, was darf ich tun, denken oder fühlen ohne eine schlechtes Gewissen zu haben? In der Praxis sind Erlaubnisse immer wieder ein Thema. Vor allem das "innere Kind" tut sich manchmal schwer, aus der Anpassung herauszugehen. Hier sind Benni und Miriam oft hilfreich in der Praxis. Sie dienen auf humorvolle oft auch berührende Weise der Veranschaulichung was es heißt sich seinen Bedürfnissen zu widmen ohne gleich in ein schlechtes Gewissen zu verfallen. Meine heutige Erlaubnis des Tages;) ICH DARF DAS TUN, WAS MIR GUT TUT!❤️ Was erlaubst du dir heute, ganz ohne schlechtes Gewissen?

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Miriam und Benni, oder das "innere Kind"

Miriam und Benni, unser Nachwuchs in der Praxis oder das innere Kind! Als Transaktionsanalytikerin arbeite ich in der Praxis unter anderem mit dem Modell des „inneren Kindes“. Viel wurde schon in den unterschiedlichsten Medien darübergeschrieben, sodass dieser Begriff mittlerweile oft sehr oberflächlich gebraucht wird. In einer Buchhandlung hörte ich einmal eine Frau zu einer anderen sagen: „ach schon wieder ein Buch über das innere Kind, ich habe mich schon so viel damit auseinandergesetzt, dass bringt nix!“ Ich dachte mir nur „schade, darüber wird dein inneres Kind traurig, oder wütend sein und es wird die Botschaft, dass es nicht wichtig ist wahrscheinlich aus der Kindheit kennen. In der psychotherapeutischen Praxis ist das „innere Kind“ für mich/uns ein wichtiges therapeutisches Konzept. Es ist eine Metapher dafür, dass jede Psyche stark von der Kindheit geprägt ist und repräsentiert vergangene innere Wirklichkeiten, welche das Erwachsenenleben stark beeinflussen kann. Es gäbe so viel über das innere Kind zu schreiben…. aber nun Schluss mit der Theorie. Wir haben Nachwuchs in der Praxis bekommen. Miriam und Benni, zwei Puppenkinder welche uns in der Praxis unterstützen wollen um jenen Menschen, die ihr inneres Kind kennenlernen wollen und für ihr inneres Kind Verantwortung übernehmen wollen, da zu sein. Beide sind gerade dabei, es sich in der Praxis gemütlich zu machen, treiben auch schon ein bisschen Schabernack und werden euch hier auf Facebook immer wieder berichten, wie es ihnen bei uns geht. Die wunderbaren Puppen wurden von der zauberhaften, einfühlsamen Denise Milcic „geboren“ Danke liebe Denise dafür. Schaut euch auf ihrer Homepage http://www.trageling.com/ um, dort findet ihr noch weitere entzückende Puppenkinder. Auf Facebook ist Denise unter https://www.facebook.com/trageling zu finden und auf Instagram unter trageling.at Alles Liebe Barbara

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Ein hoch auf den Fehler!

Für viele Menschen löst ein Fehler eine richtige Erschütterung ihres Selbstwertes aus. Deshalb kommt heute Mal ein "Hoch auf den Fehler". Keiner mag ihn er muss oft ein Schattendasein führen und wenn er mal da ist, versuchen wir ihn gleich wieder zu verdrängen, stehen nicht zu ihm, und er löst bei vielen ein ganz ungutes Gefühl aus.
Stellt euch mal vor, wie es dem Fehler wohl gehen mag 😉. Was wäre wenn der Blickwinkel auf den "Fehler"sich verändern würde, wenn er akzeptiert werden würde als Teil des menschlichen Handelns, wenn wir den Fehler ansprechen würden, relaxed mit ihm umgehen würden und zu ihm stehen würden? Dann würde es bestimmt einfacher werden, er würde weniger ungute Gefühle erzeugen und dürfte aus seinem Schatten in die Sonne kommen. Und in der Sonne ist alles halb so wild 😉☀️

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Coronaouting

Heute „oute“ ich mich. Ich habe bzw. hatte Corona und bin langsam am Weg der Besserung. Es ist Woche 3 und ich kann mittlerweile schon wieder mein Zimmer verlassen und mich zum Frühstück und Mittagessen einen Stock tiefer begeben. Und ich kann wieder lachen! Und ich hoffe, dass diese Zeilen auch von jenen Menschen gelesen werden, die das Virus auf die leichte Schulter nehmen oder gar verleugnen. Wenn ich nur eine von diesen Personen zum Nachdenken anregen kann, haben sich diese Zeilen gelohnt. Vor 17 Tagen bin ich aufgestanden und hatte etwas Husten in der Früh und habe noch einen Joke darüber gemacht, dass das Virus mich wohl jetzt auch erwischt hat. Aber es war ein Arbeitstag wie jeder andere. Ich habe online gearbeitet und im Laufe des Vormittags habe ich mich etwas unwohl gefühlt. Leichte Gliederschmerzen, und ein bisschen matschig. Keine Ahnung weshalb ich Fieber gemessen habe. 38 Grad, aber ich habe mich nicht besonders krank gefühlt. Trotzdem habe ich 1450 angerufen, wurde als Verdachtsfall eingestuft, habe auch noch 2 Einheiten online gearbeitet und einer Klientin am Abend, welche zu mir in die Praxis gekommen wäre, abgesagt. Gott sei Dank. Am nächsten Tag war ich etwas schwach, 38 Grad Fieber, etwas Husten und ein komisches Gefühl auf der Brust. Bin dann zur Testung gefahren und am nächsten Tag hatte ich mein Ergebnis. POSITIV. Am Wochenende immer etwas Fieber, etwas schwach, aber irgendwie o.k. Ich habe mich schon kränklich gefühlt, aber mehr nicht. Dann kam der Sonntag und in der Zeit in der ich mit einer Freundin telefonierte, änderte sich plötzlich etwas. Ich fühlte mich zunehmend schlechter. Mein Kopf platze vor lauter Schmerzen, das Fieber stieg rasant an, ich schwitzte unfassbar, Gliederschmerzen am ganzen Körper und das Schlimmste, ich konnte nichts mehr tun. Der Geruchs- und Geschmacksverlust waren nur Randerscheinungen, welche mir total egal waren. Ich konnte nur mehr hilflos im Bett liegen, nicht denken und fühlte mich dem was da kommen würde, völlig ausgeliefert. Die Nacht war furchtbar, stündliches aufwachen, völliges ausgetrocknet sein durch das viele Schwitzen, ich konnte mich kaum bewegen, vor lauter Schmerzen, das Atmen fiel mir immer schwerer und ich konnte nur liegen und mich nicht bewegen. In der Früh wachte ich völlig gerädert auf, Schmerzen überall, das Atmen fiel mir immer schwerer, das Fieber stieg immer wieder bis 39,9 Grad an, meine Psyche war total überlastet und ich dämmerte über den Tag dahin. Wenn ich 5 Minuten telefonierte, musste ich danach 2 h schlafen. Dann wieder kurze Wachphasen, die unheimlich mühsam waren, bevor ich wieder in einen alptraumhaften Dämmerzustand verfiel. Die Nächte, ein Trip, da ich nur oberflächlich dahindösen konnte, Fieberträume mich aufschrecken ließen und der Kreislauf, ob des starken Flüssigkeitsverlustes total kollabierte. Und das Atmen fiel noch immer schwer. Mitte der Woche musste ich zur Kontrolle ins Krankenhaus. Dort musste ich stundenlang auf meine Untersuchungen warten, da es nur ein gewisses Zeitfenster für COVID 19 PatientInnen gibt, um die anderen PatientInnen nicht anzustecken. Ich war alleine im Zimmer, das Fieber hoch, Schüttelfrost und wartete auf die Ergebnisse. Bis am Abend, dann durfte ich Gott sei Dank wieder heim. Zu Hause, wieder das gleiche. Hohes Fieber, Schmerzen, nichts tun können, also wirklich nichts. Schwer Atmen und die Angst und Verzweiflung waren ständig präsent. Wenn ich aufgewacht bin, habe ich geheult, weil ich Angst vorm Tag hatte, als es Abend wurde wollte ich nicht schlafen, weil ich Angst vor der Nacht hatte. Thrombosespritzen, fiebersenkende Mittel halfen mir, die Zeit so einzuteilen, dass ich wenigstens auf die Toilette konnte. Das heißt, wenn das Mittel wirkte konnte ich ins Bad in dem Wissen, dass mich der Virus in einer Stunde wieder ans Bett fesseln würde. Dann eine Nacht in der ich gut geschlafen habe, Hoffnung ist aufgekeimt, dass es nun besser wird. Doch leider kam der Virus dann durch die Hintertür. Das Wochenende war grauenhaft, ich habe nur mehr geheult, vor lauter Schmerzen, wenig Atmen können, ausgeliefert sein Angst und Verzweiflung. Wenn ich das jetzt schreibe, kommen mir noch die Tränen. Und niemand konnte mir helfen, oder mir sagen, wann das endlich vorbei sein würde. Die Familie war ebenso verzweifelt, weil sie mir nicht helfen konnte. Dann kam wieder eine gute Nacht. Und ein Morgen, bei dem es sich anders anfühlte. Für kurze 2 Stunden, fühlte ich mich einfach nur krank. Ohne Angst, ohne diese völlig ausgeliefert sein, die Schmerzen waren weniger, Atmung war noch immer schwach. Und ich habe wieder etwas Hoffnung verspürt. Und seither geht es langsam bergauf. Ich kann mittlerweile Frühstücken gehen, kann mich unterhalten, länger telefonieren, wieder ein Buch lesen. Trotzdem liege ich noch den Großteil des Tages im Bett, muss mir meine Kraft gut einteilen. Die Atmung ist noch immer stark beeinträchtigt, hier brauche ich Antibiotika und am Tag ist ein Schwindel dazu gekommen. Trotzdem fühle ich mich besser und es geht jeden Tag ein kleines bisschen voran. Die Angst ist weg, stattdessen ist wieder Zuversicht da, obwohl ich weiß, dass es noch etwas dauern wird, bis ich wieder die „Alte" sein werde. Ich hoffe, dass sich das mit der Atmung bald bessert und, dass ich keine Folgeschäden haben werde. Übrigens habe ich auch meinen Mann angesteckt, seine Symptome- Geruchs und Geschmacksverlust, sonst nichts. Wie der Verlauf ist, kann man nicht voraussehen. Weshalb schreibe ich euch das. Weil ich euch jetzt sagen kann, dass es sich um keine Grippe handelt, weil es eine Krankheit ist, die nicht berechenbar ist, weil diese Krankheit bei vielen Menschen zu schweren Schäden führen kann und auch zum Tod. Weil diese Krankheit auch stark auf die Psyche geht und auch nach der Krankheit die Psyche und der Körper noch zu kämpfen haben. Es können die Ängste bleiben, Panikattacken sich manifestieren, Depressionen entstehen mit denen die Menschen nach der Krankheit zu kämpfen haben. Und solltet ihr auch betroffen sein, holt euch rasch Hilfe, damit ihr die Folgen gut auffangen könnt. Ich bin auf jedem Fall auf dem Weg zurück, obwohl ich wie Batwoman noch viele Pausen brauche. Und bitte schaut auf euch, haltet Abstand, lasst euch testen, setzt die Masken auf und soziale Distanz schützt nicht nur euch, sondern auch euer gegenüber. Und jenen, die zur Zeit krank sind, haltet durch es wird besser! Alles liebe euch und bleibt´s gesund eure Barbara

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Das Dankbarkeitstagebuch

Der nächste Lockdown steht bevor. Diese Ankündigung hat etwas mit mir gemacht. Es ist ein Einschnitt in mein Leben, den ich mir nicht ausgesucht habe. Und gerade deshalb ist es für mich nun wichtig, besonders gut auf mich zu schauen. Wie ich euch im letzten Beitrag angekündigt habe, möchte ich euch heute schreiben wie man beginnen kann ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Was brauche ich? Ich habe mir einen Stift gewählt, den ich mag und mir ein Notizbuch, welches ich mir schon lange einmal gekauft habe, weil es mir so gut gefallen hat genommen und mir auf meinen Nachttisch gelegt. Beim Aufwachen gebe ich mir ein paar Minuten Zeit und wenn ich dann wirklich munter bin, nehme ich mir mein Dankbarkeitstagebuch und schreibe mindestens drei Dinge auf, für die ich heute Dankbar bin. Da kann bei mir für den Sonnenschein bis zur Gesundheit, alles dabei sein. Es geht darum, echte Dankbarkeit auszudrücken, nicht einfach eine Liste herunterunterzuschreiben. Außerdem liegt mir das einfache, knackige Schreiben mehr. Bei mir hat diese kurze Liste die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Schreiben zum Ritual wurde. Es geht für mich nicht darum wie ich es mache, sondern dass ich es machen. So hat sich meine Blickwinkel verändert und ich bemerkte viel mehr die guten Dinge in meinem Leben. Und auch am morgen zu schreiben, bestimmt irgendwie die Stimmung für meinen Tag. Es hilft mir, mich auf mich selbst zu konzentrieren und weckt positive Gefühle in mir. Für mich ist es ein liebgewonnenes Ritual geworden. Und auch wenn der nächste Lockdown kommt. Ich bin dankbar, dass ich weiterarbeiten gehen kann und auch die Option der Videotherapie nutzen kann, dankbar für die Familie mit der ich die Zeit wieder intensiver verbringen werde und dankbar für die Blumen, die mir mein Mann gestern geschenkt hat. In diesem Sinne habt´s es fein und ich würde mich, wenn ihr mir schreibt, für was ihr dankbar seid. Eure Barbara❤️

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Barbara Fluch Barbara Fluch

Psychohygiene

Psychohygiene, also alle Maßnahmen, die dem Schutz und dem Erhalt der psychischen Gesundheit dienen, sind gerade in dieser stürmischen Zeit wichtig. Für mich ist eine Form der Psychohygiene DANKBARKEIT zu BE-SCHREIBEN mittels eines Dankbarkeitstagebuchs. Erinnert ihr euch noch an das Spiel, das wir bei langen Autofahrten immer gespielt haben? Wer zuerst 10 gelbe Autos sieht, hat gewonnen. Dabei hat niemand ein blaues Auto gesehen, weil wir uns nur auf die gelben konzentriert haben. Und das ist genau dass, was wir oft machen. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf Sorgen und Ärgernisse, vergessen dabei aber auf all die Dinge die wir als gegeben hinnehmen.
Über das, wofür wir in unserem Leben dankbar sind nachzudenken, trägt nachweislich dazu bei unserem Wohlbefinden zu stärken. Und deshalb habe ich mir eine Dankbarkeitspraxis angewöhnt. Sie hilft mir meine Denkweise positiv zu beeinflussen. Den wie schon Buddha sagte: „du bist was du denkst“ . Ich habe vor Jahren begonnen ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Dabei geht es nicht darum, dem Gehirn etwas vorzugaukeln, sondern es lässt mich erkennen, was an Fülle ich schon habe. Diese Dankbarkeitspraxis ist zu einem liebevollen Ritual mit mir selbst geworden. Und wie ich es führe, werde ich euch im nächsten Beitrag beschreiben. In diesem Sinne Bleibt´s gesund und schaut gut auf euch Eure Barbara

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Betriebliche Suchtprävention!

Projektstart für Silke und mich! Wir begleiten das Projekt betriebliche Suchtprävention gemeinsam mit einem Betrieb, der sich mutig diesem Thema stellt. Es geht um Bewusstseinsbildung zum Thema Alkohol am Arbeitsplatz. Ziel dieses gemeinsamen Projektes ist eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der dieses Thema kein Tabu mehr ist. ExpertInnen schätzen, dass jede(r) 5-10 Mitarbeiter (in) in einem Unternehmen ein riskantes oder schädliches Konsumverhalten hat. Wir begleiten Führungskräfte dabei, eine Suchtpräventionsstrategie im Betrieb zu implementieren. Es geht darum, Probleme frühzeitig zu erkennen. Führungskräfte zu schulen, wie sie diese Thema ansprechen können. Einen Leitfaden für die Interventionen festzuschreiben, unterschiedlichste Maßnahmen umzusetzen, wie z. B. gesunde alkoholfreie Alternativen im Betrieb anzubieten uvm. Ein ❤️ - Projekt von Silke und mir, welches wir immer wieder mit Begeisterung mit den Betrieben starten. Und falls von euch jemand nun Interesse bekommen hat: Dieses Projekt wird vom Gesundheitsfonds Steiermark mit bis zu 6000,-- , je nach Betriebsgröße gefördert. Einfach PN, wenn das jemanden interessiert. Habt´s es fein Barbara &

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Sigmund Freud

Sigmund Freud hätte seine Freude daran gehabt. In Der Berggasse in Wien kann man auf den Spuren von Sigmund Freud, den Gründervater der Psychoanalyse wandern. Wie einst vor über 100 Jahren, steht man auch heute noch an der Tür und klingelt am Türschild von ihm. Man kann bei Klingeln zischen den privaten Räumlichkeiten oder der Ordination als Eintrittsort wählen. Beim Eintreten findet man sich wieder an einem Ort, der Sigmund Freuds Geist bis heute bewahrt. Ich war wirklich erstaunt, wie diese Gedenkstätte auf mich wirkte. Sigmund Freud lebte und arbeitete von 1891 – 1938 in diesem Mietshaus in Wien. Hier entstanden seine großen Werke. TRAUMDEUTUNG…ÜBER PSYCHOANALYSE…. Genau hier fand der berühmte psychologische Mittwoch – Gesellschaft im Wartezimmer seine Ordination statt. Aber es ist auch ein Mahnmal für den Verlust von Kultur und Menschlichkeit unter dem Terrorregime des Nationalsozialismus. Nach dem Anschluss Österreichs an Nazideutschland musste Freud im Juni 1938 nach London fliehen und verbrachte dort seine letzten Lebensjahre. Gezeichnet von einer schweren Krebserkrankung, setzte er mithilfe eines befreundeten Arztes seinem Leben ein Ende. Er wurde 83 Jahre alt. Wir waren begeistert vom Museum und können es für Interessierte absolut empfehlen. Anbei noch der Link. https://www.freud-museum.at/de/ Habt´s es fein Barbara

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K wie Kreativität

Kreativität ist mir sehr wichtig. Ich drücken mich gerne kreativ aus. Für mich bedeutet Kreativität eine Möglichkeit mich auf eine Art zu zeigen, die mir Energie und Freude bringt. Ich bin neugierig und gerne auf der Suche nach weiteren kreativen Möglichkeiten, arbeite gerne mit unterschiedlichen Materialien und liebe neue und ungewöhnliche Ideen, um meiner Kreativität weiteren Ausdruck zu verleihen. Die Familie ist manchmal zwar damit überfordert😉 aber dieser Seite in mir, schenke ich gerne und viel Beachtung, sonst würde mir etwas fehlen. Zurzeit liebe ich Blumen in den unterschiedlichsten bunten Farben. Ich arrangiere sie gerne und gestalte somit mein zu Hause. Und wenn ich die Blumen in der Früh sehe, lächle ich und das ist ein guter Start in den Tag. Kennt ihr eure kreative Seite? Wie lebt ihr diese aus?

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J wie Jetzt mehr Psychotherapie

#mehrpsychotherapiejetzt Versorgung von Psychotherapie in Österreich ausbauen Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie thematisiert den steigenden Bedarf an Psychotherapie und appelliert an die Politik, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Ziel ist es, mehr kassenfinanzierte Psychotherapieplätze zu erreichen, die Kontingentierung abzuschaffen und die Behandlung psychischer Leiden aus dem Tabubereich zu holen. ÖBVP-Präsident Dr. Peter Stippl dazu: „Wir brauchen mehr Psychotherapie jetzt! In Österreich ist die Versorgung immer noch zu stark an die Geldbörse geknüpft oder mit langen Wartezeiten verbunden. Gerade die Corona-Krise zeigt, wie belastet die ÖsterreicherInnen durch Stress, Druck und Angst sind. Mit der Kampagne ergreifen wir die Initiative und fordern von den Verantwortlichen, dass sie jetzt handeln müssen.“ Im Rahmen von #mehrpsychotherapiejetzt etabliert der ÖBVP den Tag der Psychotherapie am 20. November. „Am 20.11. werden in ganz Österreich Veranstaltungen und Aktionen stattfinden, die sich mit psychischer Gesundheit beschäftigen und die Barrieren zur Psychotherapie abbauen. Denn Psychotherapie ist bei seelischem Leiden das Mittel der Wahl – und das seit über 100 Jahren“, so Dr. Stippl. Je nach aktueller Corona-Situation finden die Veranstaltungen ggf. virtuell statt.

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I wie Information vs. Verschwörungstheorie

Informationen vs. Verschwörungstheorien! Sachliche Informationen aus einer gesicherten Quelle sind vor allem zurzeit wichtig, doch in letzter Zeit frage ich mich, welche Quellen die Menschen heranziehen um zu ihren Infos zu kommen. Mir passiert es immer wieder, dass mir Menschen ihre Theorien in Bezug auf Corona, welche „zu 100% auf sachlichen Informationen bestehen“, sagen und ich nur mit einem Kopfschütteln zurückbleibe. Oder ich Bilder in den sozialen Netzwerken von Demos sehe, die eigentlich für mich unfassbar sind. Verschwörungstheorien sind ein Krisensymptom. Sie dienen den überlasteten Menschen in überfordernden Situationen zur Aufrechterhaltung des Glaubens an die Durchschaubarkeit der Realität und der Selbstwirksamkeit. Sie bieten eindeutige Antworten und werden oft in „gut“ und „böse“ eingeteilt. Und sie liefern rasch Schuldige und damit ein vermeintliches Gefühl der Kontrolle. Und das macht diese Theorien fallweise auch gefährlich. Deshalb finde ich es für mich und vor allem auch für meine Kids wichtig, Informationen zu hinterfragen, und Quellen zu recherchieren. Für mich sind die Informationen auf oesterreich.gv.at gültig damit ich mich und meine Mitmenschen schütze. Deshalb: Händewaschen, Gesicht – vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren, Händewaschen und Umarmungen vermeiden, in Armbeugen oder Taschentuch niesen, Abstand halten, regelmäßig die Praxisräume lüften, bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben, falls nötig MNS tragen.

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H wie Hilfe

Immer für andere da sein aber selber keine Hilfe zulassen oder annehmen können. Warum tun wir uns damit so schwer? Schämen wir uns, halten wir uns für schwach? Haben wir Angst, dass wir jemandem zur Last fallen? Nehmen wir uns nicht wichtig genug? Oder liegt es einfach daran, dass wir niemanden etwas schuldig sein wollen? Es gibt viele Gründe warum Hilfe anbieten um so vieles leichter fällt, als sie anzunehmen. Fakt für mich persönlich - ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die für mich da sein wollen wenn es mir nicht gut geht. Ich erwarte keine Lösungen. Aber es macht so vieles so viel leichter wenn jemand neben dir sitzt, einfach nur da ist.

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